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Mitten im Bombenhagel und mitten im Karneval des Jahres 1940 wurde ich am 8. Februar in Düsseldorf in unserem späteren Kinderzimmer von meiner Mutter befreit.

Meiner Mutter, als "Rheinische Frohnatur," ansonsten mit Humor gesegnet, verging derselbe während meiner Geburt vollends.
Meinem Vater, einem ernsthaften Redakteur der "Rheinischen Post", jedenfalls war ich willkommener, obwohl er sich eigentlich von mir als zweitem Kind mehr versprochen hatte, nämlich einen Jungen. Meine Schwester war zwei Jahre vorher weitaus freundlicher aufgenommen worden, wie mir von meiner Großmutter, die der Hebamme während meines Eintritts in die Welt assistierte, zu Ohren kam.

Diese Hebamme, die mich von meiner Mutter trennte, war auch nicht sonderlich auf mich erpicht. Man holte sie, von Haus aus Westfälin und dementsprechend vom Humor gemieden, aus einer Karnevalsveranstaltung heraus, auf die sich schon sooo lange gefreut hatte. Somit fand meine Geburt, vom Bombenhagel mal abgesehen, ohnehin nicht unter günstigen Bedingungen statt.

Des Weiteren ist nicht viel über meine Landung zu sagen. Nur eins möchte ich nicht unerwähnt lassen. Meine nunmehr fast hundertjährige Mutter klagt meiner Schwester und mir immer noch und herzerweichend, wie sehr sie unter den Geburten gelitten hätte. Wir sind beide mittlerweile im Pensionsalter.

Ich selbst, als siebenfache Großmutter und neuerdings Urgroßmutter, schenke meinen Enkelkindern das Wertvollste, was ich habe, nämlich Zeit. Zeit, die mir immer knapper wird und mir logischerweise kostbarer denn je erscheint. Seit März 2010 bin ich in der Erwachsenenbildung tätig und führe Literaturkurse durch. Nachfolgend meine weiteren Aktivitäten:

Meine bisherigen Aktivitäten