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Herbstblätter unter meinem Fuß.
Sie sind so herrlich bunt.
Ein Vogelruf, nur mir zum Gruß.
Von Ferne bellt ein Hund.

Ich fühl mich einsam, nicht allein.
Mir wird die Seele weit.
Ach, schön ist diese Einsamkeit
in dieser lauten Zeit.

Es riecht nach Moder hier und dort.
Und nach Vergänglichkeit.
Ich liebe diesen stillen Ort,
den Frieden weit und breit.

Umhüllt der Schnee bald Wald und Flur.
Ist das der Zeiten Lauf.
Sie ruht ja nur, die Allnatur.
Im Frühjahr wacht sie auf.

© Heidi Hollmann